Waldglasmuseum e. V.

Der Verein Mecklenburger Waldglasmuseum e. V. wurde am 26. November 2001 mit dem Ziel gegründet, eine alte Handwerks- und Kulturtradition wiederzubeleben, sowie ein Waldglasmuseum zu errichten und zu unterhalten.

Einblicke ins Waldglasmuseum in der Fest- und Kulturscheune

Festscheune Landhaus Bondzio

 Das Waldglasmuseum wurde nach viereinhalb Jahren Vorbereitung und ohne öffentliche Förderung am 3. Juni 2006 eröffnet.

Sonderausstellungen und Treffen von Glassammlern sind wichtige Aufgaben der Vereinsarbeit. Der Verein wendet sich an die Einwohner der Region ebenso wie an Touristen.

Die Kinder- und Jugendarbeit der Region wird mit Projekttagen für Schüler und Führungen (auch in Verbindung mit dem archäologischen Lehrpfad) gefördert.

Waldglas in Mecklenburg

Die Herstellung von Waldglas hat in Mecklenburg eine lange Tradition. Im 17. und 18. Jahrhundert war Mecklenburg eins der Glaszentren Europas. In der Umgebung von Kritzow und Langen Brütz existieren vier Glashütten.

Im Zeitraum von 1615 bis 1707 gab es eine Gesamtproduktionsdauer von über 40 Jahren, in der die Region der intensivste Waldglasstation war. Die Glashütten dieser Region wurden von den Hüttenmeistern Gundlach und Müller betrieben.

Was ist Waldglas?

  • Glas besteht vor allem aus Sand, Pottasche und Kalk.
  • Für 1 Kilogramm Glas benötigt man 1 bis 3 Festmeter Holz,
  • davon 3 bis 5% zum Heizen und den Rest zur Gewinnung von Pottasche.
  • Beim Schmelzen des eisenhaltigen Quarzsandes entstand bei etwa 1200 Grad die typisch grüne Farbe des Waldglases.
  • Aufgrund des hohen Holzbedarfs wurden die oft sehr einfachen Glashütten mitten im Wald hineingebaut.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.waldglasmuseum.de